Wie ich zum Journalismus kam

von | Juni 11, 2018 | In eigener Sache | 0 Kommentare

Hallo, ich bin Ramona Riedener…

… auf dem Weg vom Wildfang, zur Atelierschneiderin, Bürofachfrau, Gewerkschaftssekretärin zur Journalistin…

„Ja das Schreiben und das Lesen, war nicht mein Sach` gewesen…“

…Da spricht mir doch der Schweinefürst aus der Johann Strauss Operette „Der Zigeunerbaron“ aus vollem Herzen. Während er statt der Poesie lieber seine Leidenschaft für Borstenvieh und Schweinespeck frönte, zog ich es vor, mit den Nachbarsbuben im Wald herum zu streunen, statt die schöne Zeit über Heften und Bücher gebeugt zu vergeuden. Glücklicherweise hatte ich noch hausfrauliche Qualitäten, sodass meine Mutter die Hoffnung nicht ganz aufgab, dass aus diesem Wildfang doch noch etwas werden könnte. Denn damals noch waren heiraten und Kinder kriegen für Mädchen wichtiger als Beruf und Karriere.

Doch ganz ohne Schreibkram kam man auch damals nicht durch die Schulzeit. Um des Lebens heitere Stunden nicht gar zu stark einschränken zu müssen, brauchte ich Schreiberlinge, die für mich die lästigen Pflichten wie Aufsätze schreiben, Strafaufgaben und Französischhausaufgaben erledigten. Später waren es Vorträge und Facharbeiten, die geschrieben werden mussten, damit ich Schneiderlehrling das ausgefallene Outfit fürs Wochenende noch fertig nähen konnte. Klar, brauchte es Verhandlungsgeschick, gute Angebote und Charme, diese fleissigen Helfer zu engagieren.

…und hätte mir damals jemand gesagt, dass ich mal freiwillig zur Feder greifen oder im heutigen Zeitalter auf die Tastatur hauen würde, ich hätte ihn für verrückt erklärt…

Dann aber stellte das Leben seine Weichen. So führte meine berufliche Laufbahn mich von der Atelierschneiderin, über die kaufmännische Angestellte und Gewerkschaftssekretärin zur Journalisten!

Kreativität, Humor, Lebensfreude, Ausdauer und Offenheit sind die wichtigsten Merkmale, die mich beruflich und privat immer begleitet haben.

„Ja, das alles auf Ehr, das kann ich und noch mehr…“ so preist sich der Zigeunerbaron und so lautet auch mein Slogan heute.

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