Eleganz und Temperament beim Swiss Paso Fino Classic

von | August 17, 2018 | Artikel | 0 Kommentare

Auf der Swiss Paso Fino Farm in Schocherswil fand zum achten Mal die Swiss Paso Fino Classic statt. Leichtfüssig, elegant und temperamentvoll präsentierten sich die Rassepferde mit kolumbianischer Abstammung den Turnierrichtern und dem Publikum. 

Im kleinen thurgauisch Dorf oberhalb Amriswil befindet sich die europaweit grösste Zucht von Paso Fino Pferden. Seit 2002 bewirtschaften das Ehepaar Claudia und Daniel Greb mit ihren Angestellten auf elf Hektaren den Zucht- und Ausbildungsbetrieb. Die Swiss Paso Fino Farm beherbergt rund 80 Rassepferde, davon rund 40 Jungtiere, Deckhengste, Stuten sowie Paso Fino Pensionsgäste. Es ist das jährliche Highlight des Pferdeliebhaberpaares, jeweils am zweiten Augustwochenende das Swiss Paso Fino Reitturnier auszutragen. Für den schweizweit einzigen Wettbewerb dieser Art lassen die Organisatoren die beiden Turnierrichter Shaw Laney und José Colón jeweils extra aus den USA einfliegen. An zwei Tagen präsentierten sich am Wochenende 43 Reiterinnen und Reiter in 20 Prüfungsklassen dieser Fachjury. Geprüft wurde von den Pferden mit kolumbianischer Abstammung ihre rassentypische Gangart, der Viertakt Paso Corto, Paso Lago sowie der gelassene Schritt. Aber auch Qualität und Charakter der Tiere, wie Temperament, Willigkeit oder Reitbarkeit spielen eine Rolle.

Amerikanische Richter und schweizerdeutsche Übersetzung

Aus den Lautsprechern ertönt Latinomusik, während die rassigen Pferde mit spanischem Temperament elegant und leichtfüssig in ihrer speziellen Gangart an Jury und Zuschauern vorbei defilieren. Ebenso stolz, aber auch konzentriert sitzen die Reiterinnen und Reiter im Sattel, während sie sich den Turnierrichtern präsentieren. Damit auch die Zuschauer verstehen, was in der Arena abläuft, dafür sorgten die Speakerinnen Tamara Haller, Julia Boos und Selina Meier. Sie sind es auch, die anschliessend an die Prüfung die Bewertungen und Kommentare der beiden Amerikaner ins Deutsche übersetzen. Ein freudiger Aufschrei geht durchs Publikum, als am Samstag die Werte der letzten Startgruppe bekannt gegeben werden: Turnierdebütantin Aisling Galliker auf ihrem Pferd Benito de Marisa geht nach der obligaten Ehrenrunde als strahlende Siegerin ihre Kategorie vom Platz.

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