Alpenland Sepp sagt Adieu

von | August 2, 2019 | 0 Kommentare

Der Vorhang hat sich hinter Sepp Silberberger und seinem Trio „Alpenland Sepp & Co.“ geschlossen. Der Vollblutmusiker und Conférencier verabschiedete sich nach 50 Jahren Showbühne, 312 TV-Auftritten und über eineinhalb Millionen verkaufter Tonträgern. Neben seinen Fans haben sich auch namhafte Musikgrössen und Wegbegleiter wie die Paldauer, Francine Jordi, Oesch`s die Dritten und viele mehr vom beliebten Vollblutmusiker verabschiedet.

Es ist eine stimmungsvolle Abschiedsparty mit emotionalen Augenblicken. Noch einmal steht Sepp Silberberger mit seinem Trio auf der Bühne. Nochmals ist es ein grosses Publikum, welches ihm zujubelt. Verabschieden tun sich aber auch seine zahlreichen Berufskollegen und Wegbegleiter, die er speziell für diesen Anlass nach Bürglen geholt hat. Von den Lokalmatadoren „ComBox“ über Francine Jordi, Marc Pircher, Markus Wolfahrt zu den Paldauer, von Saso Avsenik und seinen Oberkraeiner, Oesch`s die Dritten, Alpenland und Superländer zum Grenzland Sextett. Nochmals erklingen die berühmten Melodien und das Publikum steht auf den Bänken, wie damals jedes Jahr im Festzelt am Dorfgrümpeli wenn Sepp Silberberger mit seinen Musikanten die Bühne betrat. Mit mehr als nur einem weinenden Auge verabschiedet sich Sepp Silberberger, als nach einem Videochip mit Rückblicken auf unvergessliche Momente seiner Karriere der Vorhang endgültig hinter ihm fällt.

„Sepp Silberberger, nach einem halben Jahrhundert und 19 Jahren mit dem Trio „Alpenland Sepp & Co.“ hast du der Showbühne und deinen Fans Adieu gesagt. Warum gerade jetzt?“
„Vor vielen Jahren war es mein Ziel, gesund, erfolgreich und als gute Freunde meine Karriere zu beenden. 50. Jahre Bühnenerfahrung ist eine stolze Zahl und der richtige Moment dafür die Bühne zu verlassen.“

„Wie hat deine Karriere einst angefangen?“
„Ich war schon als kleiner Bub mit Leib und Seele Musikant. Als Bergbauernsohn hatte ich keine Möglichkeit, Instrumentenunterricht zu nehmen. Deshalb habe ich es mir selber beigebracht. Mit zwölf Jahren hatte ich die erste Jugendband und 1975 die erste Profikapelle.“

„Was war der schönste Moment in den 50 Jahren wo du als Musiker unterwegs warst?“
„Der schönste Moment ist für jeden Musikant die erste Goldene Schallplatte. Auf das fiebert man hin. Das ist dann das höchste Glücksgefühl im Leben eines Musikanten. Danach kommen dann die ersten TV-Auftritte, Musikantenstadl und weitere Auszeichnungen, doch die Verleihung der ersten Goldenen Schallplatte vergisst man nie.“

„Gab es einen besonders peinlichen Moment, über den du aber inzwischen lachen kannst?“
„Oh, viele. Einer davon ist noch gar nicht so lange her. Vor ungefähr vier Jahren hatten wir einen Auftritt an einem privaten Anlass im Kirchgemeindesaal Alt St. Johann. Mit unserem Headset waren wir verbunden mit der Kirche. Dort war gerade ein Gottesdienst. Wir haben unseren ersten Sketch gemacht. Ich spielte einen Verrückten und in der Szene kam die Frage: „Was ist da für ein Trottel dabei?“. Das wurde direkt in die Kirche übertragen.“

„Die Musik war 50 Jahre lang dein Leben. Was wirst du in Zukunft machen?“
„Ich habe Abschied genommen von der grossen Bühne. Doch ich bin weiterhin mit Herzblut Musikant und werde der Musik natürlich nicht ganz den Rücken zu kehren. In Zukunft werde ich als Solist an privaten Feiern im kleinen Kreis auftreten. Meine beiden Bandkollegen Rudi Exenberger und Franz Pischler machen weiter als Duo „Vollbluat“.

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